BHC ver­kauft sich in Flens­burg teu­er

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BHC-Kreisläufer Uros Vilovski im Angriff (Foto: bhc06.de)

Beim 32:25 (16:16)-Heimsieg der SG Flens­burg-Han­de­witt ver­kauf­te sich Hand­ball-Bun­des­li­gist Ber­gi­scher HC am Mitt­woch­abend (19. April) denk­bar teu­er. Beim hoch ver­dien­ten Remis zur Halb­zeit konn­te der Under­dog noch fest an eine Sen­sa­ti­on glau­ben, ehe die Gast­ge­ber im wei­te­ren Spiel­ver­lauf noch zur gewohn­ten Heim­stär­ke zurück­fan­den und mit dem Sieg die Tabel­len­füh­rung zurück­er­ober­ten.
Kreis­läu­fer Moritz Preuss war der sieb­te Spie­ler, der Trai­ner Sebas­ti­an Hin­ze fehl­te. Er mus­s­te auf­grund eines bak­te­ri­el­len Infek­tes in letz­ter Minu­te pas­sen. Doch die Ber­gi­schen gin­gen die Par­tie mit der not­wen­di­gen Ruhe in der Offen­si­ve an, um nicht in die Flens­bur­ger Tem­po­spiel­fal­le zu lau­fen und hiel­ten vor mit 6.200 Zuschau­ern aus­ver­kauf­tem Haus die Par­tie offen.
Es muss wohl eine saf­ti­ge Kabi­nen­an­spra­che von SG-Trai­ner Vran­jes gege­ben haben, denn des­sen Akteu­re schie­nen mit dem Wie­der­an­pfiff das Gas­pe­dal gefun­den zu haben. Schnell stand es 21:17 (36.), und die „Höl­le Nord“ erwach­te all­mäh­li­ch aus ihrer Lethar­gie. Der BHC ließ sich nun ein wenig aus der Ruhe brin­gen. Flens­burg besann sich auf sei­ne Heim­stär­ke.