Gegen Wetz­lar wie­der mit Art­mann und Gun­n­ars­son

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Jan Artmnn (links) und Arnor Gunnarsson gehen gegen Wetzlar wieder auf Torjagd. (Fotos: Bergischer HC)

Der Kampf um den Liga­ver­bleib geht wei­ter. Am Sams­tag (20. Mai) will Hand­ball-Bun­des­li­gist Ber­gi­scher HC gegen die HSG Wetz­lar in der Wup­per­ta­ler Uni­hal­le zwei wei­te­re Punk­te im Ber­gi­schen Land behal­ten. Spiel­be­ginn ist um 19 Uhr.
Nach der star­ken Leis­tung am Mitt­wo­ch (17. Mai) beim amtie­ren­den Meis­ter Rhein-Neck­ar-Löwen gehen BHC-Chef­trai­ner Sebas­ti­an Hin­ze und sein Team extrem
selbst­be­wusst die­se Auf­ga­be gegen die Mit­tel­hes­sen an, obwohl der BHC erst ein­mal wie­der unter den Strich gerutscht ist. Doch im Ver­gleich mit Balin­gen fehlt nur ein Tor, um wie­der auf einen Nicht­ab­stiegs­platz zu gelan­gen Hin­ze: „Es bleibt für uns eine posi­ti­ve Situa­ti­on, die wir uns ganz allei­ne erar­bei­tet und alles selbst in der Hand haben.“
Neben der men­ta­len Stär­ke wird am Sams­tag auch die Phy­sis gefor­dert sein, denn mit der HSG haben die Ber­gi­schen eine Ham­mer­auf­ga­be vor der Brust. „Uns muss klar sein, dass Wetz­lar der stärks­te Geg­ner ist, den wir in der Rück­run­de emp­fan­gen.“ Die „Löwen“ wer­fen ihrer­seits die guten Erin­ne­run­gen aus dem Hin­spiel in die Waag­scha­le, als
der dezi­mier­te Kader am fünf­ten Spiel­tag die ers­ten Aus­wärts­zäh­ler der Sai­son ein­ge­fah­ren hat.
Per­so­nell sind die Vor­zei­chen vor dem Rück­spiel nun deut­li­ch bes­ser gestellt, kehr­ten in den ver­gan­ge­nen Tagen mit Jan Art­mann und Arn­or Gun­n­ars­son die zuletzt mit grip­pa­len Infek­ten nicht zur Ver­fü­gung ste­hen­den Außen­spie­ler in den Kader zurück. Ohne die Lang­zeit­ver­letz­ten Maxi­mi­li­an Her­mann, Maciej Majd­zins­ki und Vik­tor Szi­laáyi kann der BHC-Coach am Sams­tag so im bes­ten Fall auf ins­ge­samt sech­zehn Spie­ler zurück­grei­fen und hät­te erst­mals wie­der die Qual der Wahl auf dem Spiel­be­richts­bo­gen.