Poli­zei warnt vor dreis­ter Masche: Trick­be­trü­ger geben sich als Poli­zis­ten aus

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Die Poli­zei im Ber­gi­schen Städ­te­drei­eck (Wup­per­tal, Solin­gen und Rem­scheid) warnt wie­der­holt vor einer bun­des­weit auf­tre­ten­den Masche, bei der sich Trick­be­trü­ger am Tele­fon als Poli­zis­ten aus­ge­ben. In den ver­gan­ge­nen Wochen wur­den so vier Men­schen im Städ­te­drei­eck (W=3, SG=1) um ihr Erspar­tes gebracht. Min­des­tens acht wei­te­re Ange­ru­fe­ne wur­den skep­ti­sch und bra­chen die Gesprä­che ab. Bei den Opfern han­delt es sich zumeist um älte­re Leu­te, die von Unbe­kann­ten ange­ru­fen wer­den, die sich als Kri­mi­nal­po­li­zis­ten oder Beam­te des Bun­des­kri­mi­nal­am­tes aus­ge­ben. Beson­ders per­fi­de ist, dass die Täter mit einer fin­gier­ten Tele­fon­num­mer (Orts­vor­wahl + 110) anru­fen. Häu­fig wird behaup­tet, dass Ein­bre­cher fest­ge­nom­men wor­den sei­en, die eine Adres­sen­lis­te dabei gehabt hät­ten. Auf der befän­de sich auch die Woh­nung des Opfers. Dann wer­den die Ange­ru­fe­nen über Bar­geld­be­stän­de und Wert­ge­gen­stän­de aus­ge­fragt und gebe­ten, Geld aus­zu­hän­di­gen. Auch Erspar­tes auf einem Kon­to sei nicht sicher und unter den Bank-Mit­ar­bei­tern gäbe es “Maul­wür­fe”. Des­we­gen sol­le man sich nie­man­dem anver­trau­en. Durch die Anru­fer wird dabei extre­mer Druck auf die Opfer aus­ge­übt und Ängs­te geschürt. Die “ech­te” Poli­zei warnt aus­drück­li­ch vor die­ser Masche: Sei­en Sie miss­traui­sch! Die Poli­zei ruft Sie nicht unter der Tele­fon­num­mer –110 an und fragt Sie auch nicht über Ihre Eigen­tums­ver­hält­nis­se aus. Legen Sie auf und wäh­len Sie den Not­ruf 110. Benut­zen Sie dazu nicht die Rück­ruf­tas­te. Zie­hen Sie eine Ver­trau­ens­per­son hin­zu und über­ge­ben Sie kei­nen Frem­den ihre Wert­sa­chen oder Bar­geld. Den­ken Sie dar­an, dass die Masche vari­iert. Betrü­ger ver­su­chen es nicht nur als “fal­sche Poli­zis­ten”, son­dern auch als ver­meint­li­che Ange­hö­ri­ge, Anwäl­te oder Mit­ar­bei­ter von Gewinn­zen­tra­len. Wenn Sie Opfer wur­den, mel­den Sie sich bei der Poli­zei und erstat­ten Sie Anzei­ge. (am)
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