Zwei Schwer­ver­letz­te nach Fami­li­en­streit in Wup­per­tal

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Ges­tern (07.01.2017), gegen 14.10 Uhr, kam es in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus an der Kie­ler Stra­ße in Wup­per­tal zu einem Fami­li­en­streit, in des­sen Ver­lauf zwei Per­so­nen schwe­re Ver­let­zun­gen erlit­ten. Ers­ten Ermitt­lun­gen zufol­ge, stach eine 43-jäh­ri­ge Frau mit einem Mes­ser auf ihren 47-jäh­ri­gen Ehe­mann ein. Anschlie­ßend füg­te sie sich selbst, eben­falls mit dem Mes­ser, meh­re­re Ver­let­zun­gen zu. Wäh­rend des Streits waren die bei­den Töch­ter des Paa­res (21 und 19 Jah­re alt) in der Woh­nung anwe­send. Sie alar­mier­ten die Ein­satz­kräf­te und ver­such­ten, die Mut­ter davon abzu­hal­ten, sich wei­ter zu ver­let­zen. Dabei erlitt die 19-Jäh­ri­ge leich­te Schnitt­wun­den. Die schwer­ver­letz­ten Ehe­leu­te kamen nach not­ärzt­li­cher Ver­sor­gung vor Ort in Wup­per­ta­ler Kran­ken­häu­ser. Sie wur­den noch am Nach­mit­tag not­ope­riert — bei dem 47-Jäh­ri­gen bestand Lebens­ge­fahr. Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men, eine mehr­köp­fi­ge Mord­kom­mis­si­on wur­de ein­ge­rich­tet. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen sind die Hin­ter­grün­de der Tat im per­sön­li­chen Lebens­be­reich des Ehe­paa­res zu suchen. (cw)
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